Zuckerfasten – für mehr Energie und Wohlgefühl

Es ist Fastenzeit und ich mag den Gedanken, eine zeitlang freiwillig auf etwas zu verzichten. Das kann einen im Leben nur weiter  bringen.

Seit einigen Jahren nutze ich die Fastenzeit zum Zuckerfasten. Kein Industriezucker und keine Produkte die Industriezucker beinhalten. Das war anfangs gar nicht so leicht, denn Zucker ist ja fast überall drin!! Zum Beispiel im Fruchtjoghurt mit dem ich Morgens so gern mein Müsli anrühre. Naturjoghurt ist aber auch sehr lecker. 🙂 Da rühre ich manchmal dann noch Sanddornsaft oder Apfelmark unter. Momentan esse ich mein Müsli aber ohnehin lieber mit Pflanzendrinks, da ich im Schub weniger tierische Produkte esse – also eine Tendenz zum veganen Essen habe. Das ist Teil einer entzündungshemmenden Ernährung. Es kollidiert ein bisschen mit meinem Bestreben plastikarm zu leben – die Reis-, Soja-,Mandel- und Hanfdrinks bekomme ich hier leider nur im Tetrapack. In dem Fall geht meine Gesundheit dann aber vor.

Wenn ich doch mal Lust auf Kuchen habe, backe ich mir einen mit Xylit und in Ausnahmefällen verwende ich auch mal Ahornsirup (aber immer seltener).

Im Lauf der Jahre wurde es immer einfacher für mich, weil ich mich durch das jährliche Zuckerfasten ohnehin an weniger Zuckerkonsum gewöhne. Nur in der Weihnachtszeit lasse ich mehr als Fünfe gerade sein und wenn ich im Urlaub an der Nordsee bin gehört eine Ostfriesentee mit Waffel + heißen Kirschen + Eis einfach dazu! 🙂

Anfangs hatte ich bei Müdigkeit auch immer das Bedürfnis etwas zuckerhaltiges zu Essen um wacher zu werden. Doch nach einiger Zeit habe ich deutlich gespürt, dass ich ohne Zucker wesentlich wacher und fitter bin. Da ich phasenweise durch die Multiple Sklerose an starker Fatigue leide empfinde ich das als ungemeine Bereicherung.

Ein sehr schnell sichtbarer Effektist außerdem der auf meine Haut, die Zyklusbedingt zu Unreinheiten neigt. Meine Haut ist ohne Zucker so viel frischer und pickelfreier!

Habt Ihr auch schonmal gefastet?

9 Kommentare zu „Zuckerfasten – für mehr Energie und Wohlgefühl

  1. Fasten ansich ist nicht mein Ding..ohne Essen werde ich unausstehlich. So wie die Snickerswerbung XD … aber auf Zucker verzichten das habe ich auch schon gemacht und kann dir da nur beipflichten. Zu Beginn ist es schwer, aber die Veränderungen im Körper sind enorm und die Anstrengung am Anfang alle Mal wert.

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  2. Ich bin auch so eine die ganz schnell ganz schlecht gelaunt wird, wenn es kein Futter gibt. 😀 Aber ich würde das mit dem Fasten schon auch gern mal ausprobieren. Bisher hab ich mich nicht getraut, weil ich sowieso ziemlich dünn bin und nur sehr schwer wieder zunehmen kann.

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  3. Finde ich klasse, dass du das durchziehst. Der Wunsch bei mir ist auch da und eine zeitlang, wo es mir gut ging, habe ich das auch gemacht. Aber wenn es mir mies geht und ich in eine depressive Phase falle, habe ich das Gefühl, dass Dieser Industriezucker wie eine Antideprissiva ist und verfalle zu schnell dem Drang. Wie bist du damit umgegangen? Gab es bei dir auch eine Zeit, wo du hättest fast durchdrehen können und wie bist du damit umgegangen?
    Neugierig und mit lieben Grüßen
    Sabrina

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    1. Eigentlich ist das Gegenteil der Fall: Zucker macht depressiv. Nach dem Konsum von Zucker schießt der Blutzuckerspiegel schnell in die Höhe, was einen fitter werden lässt und die Stimmung hebt. Aber danach stürzt der Blutzuckerspiegel ab und bewirkt das Gegenteil: Du wirst schlapp und müde. Zudem ernähren sich schlechte Darmbakterien von Zucker – der übermäßige Konsum von Zucker (und übermäßig konsumieren ihn wohl nahezu alle Bewohner*innen der Industrienationen, da er in sehr vielen Lebensmitteln versteckt ist.) schädigt also das gesunde Gleichgewicht der Darmflora. Wie wir mittlerweile wissen sitzt der größte Teil unseres Immunsystems im Darm und der Darm gilt außerdem als das „2. Gehirn“ – die Darmgesundheit hat direkten Einfluss auf unsere Stimmungslage. Mir hilft dieses Wissen beim Verzicht. 😀
      Ich hatte und habe bei Müdigkeit das Bedürfnis nach Zucker. Da ich aber mittlerweile weiß, dass der positive Effekt nur sehr kurzfristig ist, kann ich dagegen steuern. Denn ich habe mittlerweile die deutliche Erfahrung gemacht, dass der Verzicht auf Zucker mich langfristig wacher macht.

      Wichtig für mich ist es, Alternativen zur Hand zu haben. Wie oben schon beschrieben: Ich habe immer einen Lovechock Riegel im Haus. Wenn die Gier zu groß wird, beiße ich davon ab. Meist reicht mir das dann schon. Die Riegel haben einen besonders hohen Kakaoanteil und diese enthält viel Tryptophan – was im Körper zu Serotonin umgewandelt wird –> tadaa! Kakao wirkt also antidepressiv. 🙂 Manchmal koche ich mir auch eine heiße Schoklade mit Sahne – aber ohne den Zusatz von Zucker. 🙂 Eine Alternative zm Zucker ist auch Xylit, die Süße ist anders, aber es ist süß. Und so kann man z.B. Süßspeisen oder Kuchen selbst machen und diese statt mit Zucker mit Xylit süßen.

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      1. Danke für den Reminder 😉 Hatte ich zwar mal gelesen, aber total verdrängt. Das hilft mir sehr 🙂 Lovechock. Interessant. Probier ich auch mal.
        Liebe Grüße
        Sabrina

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      2. Schlimm teuer die Teile, aber dafür hab ich damit immer das Gefühl mir etwas sehr wertvolles zu gönnen. Dadurch bin ich viel achtsamer damit als ich es mit „normaler“ Schokolade je war. 😀

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