Achtsam durch den Tag, Woche 2: Keine Spuren hinterlassen

Die Übung dieser Woche besteht darin, in einem Raum der Wohnung keine Spuren zu hinterlassen. Der Raum soll also so verlassen werden, wie er war, als ich ihn betreten habe. Das heißt, ich räume direkt im Anschluss an meine dortige Tätigkeit wieder auf, so dass z.B. im Bad nur noch an der nassen Seife erkennbar ist, dass ich dort war und mir die Hände gewaschen habe.

Ich habe dafür mein Badezimmer ausgewählt. Und als Vorabmaßnahme muss ich dort erstmal aufräumen, sonst muss ich es ja eine Woche lang jedes Mal so unordentlich verlassen wie es war, – haha! Diese Übung wird eine echte Herausforderung für mich, vor allem dann, wenn mein ungeduldiges Kleines Wunder zu Hause ist. Die ist besonders Morgens immer sehr daran interessiert, dass ich endlich fertig bin mit diesem langweiligen Duschen, Abtrocknen, und – seufz – Eincremen und – oh nein, auch das noch! – Anziehen. Wenn ich nun auch noch sage:„Liebes Wunder, ich komme, wenn ich alles wieder aufgeräumt habe.“ Weh mir! Wir werden sehen. Da ich noch immer jede Menge Schlaf brauche, ist das Wunder momentan ohnehin nicht ganz so oft bei mir am Morgen. Also: Ich gehe es an!

P.S.: Auch Maria von wiederstandistzweckmäßig beschäftigt sich mit diesem Buch und geht die Übungen Woche für Woche durch.

 

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12 Kommentare zu „Achtsam durch den Tag, Woche 2: Keine Spuren hinterlassen

  1. Bei mir ist es so, dass sich über die Woche immer mehr Gegenstände in dieser oder jener Ecke sammeln. Am Wochenende sind dann meine „Spuren“ überdeutlich sichtbar!

    Ich habe einmal von dem hilfreichen Tipp gehört für alles nur einen Handgriff zu verwenden. Bedeutet, dass man jeden Gegenstand immer nach Gebrauch an die Stelle zurücklegt, wo man ihn genommen hat. Ich tendiere zum Beispiel dazu nach einem langen Tag all meine Sachen erst einmal auf meinem Tisch abzulegen. Räume ich die Sachen dann irgendwann auf, muss ich einen zweiten Handgriff tätigen, um sie an ihren Ursprungsort zurückzubefördern. Würde ich gleich alles an seinen richtigen Ort ablegen, würde ich mir Zeit und Unordnung ersparen ;)!

    Danke für die Erinnerung mit meinen „Spuren“ wieder etwas achtsamer umzugehen! 🙂

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    1. Mir geht das ganz genau so. Manche Dinge haben auch einfach keinen festen Platz bei mir – das ist eine schlechte Vorraussetzung für Ordnung 😉 Dazu hab ich oft das Gefühl, keine Zeit zu haben. Dann kippe ich den Inhalt einer Tasche einfach auf den Boden, weil ich los muss und die Tasche brauche. Argh!

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  2. Hallo Plejade!

    Das ist ja lustig, ich habe damals auch das Badezimmer gewählt. Irgendwie ist mir das am einfachsten erschienen.

    Übrigens freue ich mich gerade voll über Deine Verlinkungen, denn damit bin ich nun bei über 100 verlinkten Beiträgen bei meiner Linkparty angelangt!

    Ich habe Dir daher die Arbeit abgenommen und auch gleich die letzten 3 Beiträge zusätzlich verlinkt. Super, freut mich echt voll!

    lg
    Maria

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