Achtsam durch den Tag – keine Spuren hinterlassen. Fazit Woche 2

Fazit: Toll! Wirklich. Mein Bad ist eine Oase der Entspannung.

Am Anfang dieser Achtsamkeitswoche schrieb ich ja, dass ich für die aktuelle Übung zuerst mein Bad aufräumen musste. Da das Kleine Wunder eine Art Papa-Wochenende hatte, kein Problem! Ich habe mich einen ganzen Tag lang mit dem gründlichen Aufräumen und Ausmisten meines Badezimmers beschäftigt und konnte so leicht in die Übungswoche starten.

Das hat auch super geklappt, ich habe fast immer alle Spuren beseitigt – es war eigentlich kein großer Aufwand. Aber der Effekt war groß. Unordnung stresst mich, weil ich dauernd Sachen suche und weil die Unordnung eine stete Mahnung und Erinnerung daran ist, dass ich ja eigentlich noch Aufräumen müsste. Und  leider bin ich ein unordentlicher Mensch. Aber wenn ich in dieser Woche mein Bad betrat, konnte ich einfach aufatmen. Hier gab es keine Mahnung, mein Blick blieb an keiner Forderung hängen, mein Geist konte ruhig sein.

Schwierig war es an den Tagen als das Kleine Wunder bei mir war. Das Bad, dass ich eine Stunde zuvor ohne Spuren hinterlassen hatte, war beim nächsten Betreten voller Spuren, die das Kleine Wunder hinterlassen hatte. Spuren eine 5-jährigen. Apfelmus an der Türklinke und am Wasserhahnhebel, Tuschefarben im Waschbecken, auf den Boden geworfene Socken, nasse Barbiepuppen auf der Fensterbank, ein offener Klodeckel über einem nicht gespültem Klo …

Aber auch hier: Das Aufräumen ging schneller als in meinem vorher ewig unordentlichem Bad. Vor allem auch deshalb, weil ich immer alles sofort anging und sich so keine Unordnungsschichten bilden konnten.

Also: Auch Woche 2 bot mir einige erhellende Momente. Ich freu mich auf die nächsten Tage und die nächste Aufgabe: Keine Füllworte benutzen. Auweia!

 

P.S.: Auch Maria von wiederstandistzweckmäßig beschäftigt sich mit diesem Buch und geht die Übungen Woche für Woche durch.

2 Kommentare zu „Achtsam durch den Tag – keine Spuren hinterlassen. Fazit Woche 2

  1. Hallo Plejade!

    Auch wenn es mir nicht immer gelingt, so versuche ich doch generell immer die Dinge an ihren Ort wieder zurück zu geben. Ich räume nicht so gerne auf und so ist das einfacher.

    Leider kommt mir manchmal der Stress in die Quere und dann gelingt es doch nicht so gut. Aber 1 x pro Woche schaue ich, dass alles wieder in Ordnung kommt.

    lg
    Maria

    Gefällt 1 Person

    1. Das ist sicher eine gute Maßnahme. Ich bin darin nicht besonders gut bisher. Ich lasse meine Aufmerksamkeit immer zu schnell von anderen, neuen Dingen fesseln. Und ja, mit Kind ist das sowieso noch viel schwieriger,da sind dann doch oft andere Sachen dringlicher (ich muss meinem Kind dringend mehr geduld beibringen ;D )

      Gefällt 1 Person

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