Was mir nachts so passiert

Heute Nacht zum Beispiel. Da bin ich aufgewacht, weil ich erkältet bin und husten musste. Und dann wollte ich einen Schluck Wasser trinken und stellte dabei mit Schrecken fest, dass mein linker Arm nicht voll beweglich war. Ich konnte ihn zwar heben, aber nicht so ganz und dann sank er unwillkürlich auch schon wieder herab, weil die Kraft nicht reichte. Schub! Lähmung! das schoss mir gleich in den Sinn, mein Herz raste.

Dann fiel mir ein, dass ich lange schon Probleme mit der linken Schulter habe, total verkrampfte Muskulatur, und wahrscheinlich zusätzlich noch doof drauf gelegen habe. Tatsächlich konnte ich nach ein paar Minuten meinen Arm wieder ganz normal bewegen. Nur ein paar kurze Gedanken, Bewertungen und Körper und Geist sind in Aufruhr.

Heute bin ich wieder ein Stückchen dankbarer dafür, dass ich meine Arme und Beine so wunderbar bewegen kann. Der Körper ist ein Wunderwerk.

2 Kommentare zu „Was mir nachts so passiert

  1. Ich finde, dass man nachts auch so viel schneller überreagiert… Wenn ich aufwache und den Eindruck habe, dass etwas nicht stimmt (ob ich nun etwas an meinem Körper spüre, oder ein Geräusch gehört zu haben meine, etc), dann kann ich mich da wunderbar hineinsteigern. Nachts erscheint alles so schlimm und endgültig. Wenn ich am Morgen dann an den nächtlichen Schrecken zurückdenke, kommt mir alles wieder so lächerlich unsinnig vor. Sobald die Sonne aufgegangen ist, ist alles viel weniger schlimm…

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