3 x dankbar, 26.08.2017

  • Immer wieder so WUNDERbare Momente mit dem Kleinen Wunder erleben zu dürfen – heute haben wir ganz einträchtig ganz viele Einladungskarten für die nahende Geburtstagsfeier gebastelt und sie sagte immer wieder, wieviel Spaß ihr das macht
  • Das Gefühl unter meinen Füßen, wenn ich barfuß über unsere Holzdielen gehe – dieses Zuhause bewohnen zu dürfen, ich liebe diese Wohung wirklich sehr
  • Die Freude in den Augen der kleinen F als ich ihr zu ihrem 3. Geburtstag die Sonnenblume in das Händchen drückte – ich brauche kein aufgesagtes „Danke“ von Kindern, ich liebe es sie in dem Moment zu sehen in dem sie eins mit ihrer Freude sind und in sich hineinstrahlen

Achtsam durch den Tag, Reflektion Woche 6, Beginn Woche 7

In dieser Achtsamkeits-Woche ging es darum wahre Komplimente zu machen. Eine ganz tolle Aufgabe, die mir viel Freude bereitet hat. Und natürlich nicht nur mir, sondern auch den Menschen, denen ich die Komplimente geschenkt habe. 🙂 Oft habe ich richtig nachgedacht, was ich wie am besten sage, damit es ankommt, wie es wirklich gemeint ist. Das hat mir nebenbei auch dabei geholfen, die Menschen um mich herum liebevoller und deutlicher wahrzunehmen.
Die Übung gefällt mir so gut, dass ich sie in meinen Alltag integrieren werde.

In der nun beginnenden Woche werde ich auf meine Haltung achten. Das gefällt mir auch sehr gut, denn ich bin sicher, dass eine gute Körperhaltung auch zu einer guten inneren Haltung beitragen kann. Und meinem Rücken wird es wohl auch gut tun. Also: auf, auf!

P.S.: Auch Maria von wiederstandistzweckmäßig beschäftigt sich mit diesem Buch und geht die Übungen Woche für Woche durch.

Achtsam durch den Tag, Reflektion Woche 4 und Start Woche 5

Die eigenen Hände wahrnehmen – diese Übung gefiel mir so gut, dass ich sie auf zwei Wochen ausgedehnt habe. Auch wenn ich mir durch das Erleben von Krankheitsschüben der Multiplen Sklerose ohnehin schon sehr bewusst bin über die erstaunlichen Funktionsfähigkeiten meines Körpers, hat es mir einfach Spaß gemacht, meine Hände auf diese Weise zu würdigen.

In der neuen Achtsamkeits-Woche. geht es darum beim Essen nur zu essen. Das ist wohl eine recht bekannte Achtsamkeitsübung. Tatsächlich und peinlicherweise wird das eine kleine Herausforderung für mich, da ich sehr oft, wenn ich alleine esse, nebenbei auf dem Handy tippe. Da ich es aufgrund der Anwesenheit des Kleinen Wunders nicht schaffe werde, jeder Mahlzeit meine volle Aufmerksamkeit zu widmen, nehme ich mir vor, zumindest eine Mahlzeit am Tag achtsam zu mir zu nehmen.

P.S.: Auch Maria von wiederstandistzweckmäßig beschäftigt sich mit diesem Buch und geht die Übungen Woche für Woche durch.

Achtsam durch den Tag, Woche 4 – Die eigenen Hände wahrnehmen

Gestern begann meine neue Achtsamkeits-Woche. Diese Woche werde ich meine eigenen Hände wahrnehmen. Meine Hände sind immer in Bewegung und seitdem ich während eines Schubs plötzlich nicht mehr gut schreiben konnte ist mir bewusst geworden, wie wertvoll meine Hände sind und was sie alles für mich leisten. Daher gefällt mir diese Übung sehr gut, denn meine Hände haben jede Aufmerksamkeit sehr verdient.

P.S.: Auch Maria von wiederstandistzweckmäßig beschäftigt sich mit diesem Buch und geht die Übungen Woche für Woche durch.

Achtsam durch den Tag, Reflektion Woche 3 (Füllwörter)

In dieser Achtsamkeits-Woche ging es um die Verwendung sinnloser Füllwörter. Zu dieser Übung habe ich keinen rechten Zugang gefunden, da ich starken Husten hatte, habe ich nicht so viel gesprochen und wenn, dann fielen mir keine Füllwörter auf (meist hab ich aber auch gar nicht dran gedacht darauf zu achten). Nun denn: Auf zu Woche 4!

P.S.: Auch Maria von wiederstandistzweckmäßig beschäftigt sich mit diesem Buch und geht die Übungen Woche für Woche durch.

Achtsam durch den Tag, Woche 3: Füllwörter

In dieser Achtsamkeits-Woche wird es darum gehen sich der vielen nutzlosen Füllwörter bewusst zu werden, die ich so verwende und sie im nächsten Schritt zu vermeiden. Das wird richtig schwierig. Im Buch wird angeregt, die Familie dahingehend zu briefen, dass sie einen darauf hinweisen sollen, wenn man eines dieser Worte (ähm, naja, also, irgendwie …) benutzt, weil man es selbst nur sehr schwer wahrnehmen kann. Das Kleine Wunder sagte mir aber klipp und klar, dass es dazu keine Lust hat.

Also werde ich versuchen selbst darauf zu achten so gut es geht. Ich bin gespannt!

 

P.S.: Auch Maria von wiederstandistzweckmäßig beschäftigt sich mit diesem Buch und geht die Übungen Woche für Woche durch.

Achtsam durch den Tag – keine Spuren hinterlassen. Fazit Woche 2

Fazit: Toll! Wirklich. Mein Bad ist eine Oase der Entspannung.

Am Anfang dieser Achtsamkeitswoche schrieb ich ja, dass ich für die aktuelle Übung zuerst mein Bad aufräumen musste. Da das Kleine Wunder eine Art Papa-Wochenende hatte, kein Problem! Ich habe mich einen ganzen Tag lang mit dem gründlichen Aufräumen und Ausmisten meines Badezimmers beschäftigt und konnte so leicht in die Übungswoche starten.

Das hat auch super geklappt, ich habe fast immer alle Spuren beseitigt – es war eigentlich kein großer Aufwand. Aber der Effekt war groß. Unordnung stresst mich, weil ich dauernd Sachen suche und weil die Unordnung eine stete Mahnung und Erinnerung daran ist, dass ich ja eigentlich noch Aufräumen müsste. Und  leider bin ich ein unordentlicher Mensch. Aber wenn ich in dieser Woche mein Bad betrat, konnte ich einfach aufatmen. Hier gab es keine Mahnung, mein Blick blieb an keiner Forderung hängen, mein Geist konte ruhig sein.

Schwierig war es an den Tagen als das Kleine Wunder bei mir war. Das Bad, dass ich eine Stunde zuvor ohne Spuren hinterlassen hatte, war beim nächsten Betreten voller Spuren, die das Kleine Wunder hinterlassen hatte. Spuren eine 5-jährigen. Apfelmus an der Türklinke und am Wasserhahnhebel, Tuschefarben im Waschbecken, auf den Boden geworfene Socken, nasse Barbiepuppen auf der Fensterbank, ein offener Klodeckel über einem nicht gespültem Klo …

Aber auch hier: Das Aufräumen ging schneller als in meinem vorher ewig unordentlichem Bad. Vor allem auch deshalb, weil ich immer alles sofort anging und sich so keine Unordnungsschichten bilden konnten.

Also: Auch Woche 2 bot mir einige erhellende Momente. Ich freu mich auf die nächsten Tage und die nächste Aufgabe: Keine Füllworte benutzen. Auweia!

 

P.S.: Auch Maria von wiederstandistzweckmäßig beschäftigt sich mit diesem Buch und geht die Übungen Woche für Woche durch.

Achtsam durch den Tag, Woche 2: Keine Spuren hinterlassen

Die Übung dieser Woche besteht darin, in einem Raum der Wohnung keine Spuren zu hinterlassen. Der Raum soll also so verlassen werden, wie er war, als ich ihn betreten habe. Das heißt, ich räume direkt im Anschluss an meine dortige Tätigkeit wieder auf, so dass z.B. im Bad nur noch an der nassen Seife erkennbar ist, dass ich dort war und mir die Hände gewaschen habe.

Ich habe dafür mein Badezimmer ausgewählt. Und als Vorabmaßnahme muss ich dort erstmal aufräumen, sonst muss ich es ja eine Woche lang jedes Mal so unordentlich verlassen wie es war, – haha! Diese Übung wird eine echte Herausforderung für mich, vor allem dann, wenn mein ungeduldiges Kleines Wunder zu Hause ist. Die ist besonders Morgens immer sehr daran interessiert, dass ich endlich fertig bin mit diesem langweiligen Duschen, Abtrocknen, und – seufz – Eincremen und – oh nein, auch das noch! – Anziehen. Wenn ich nun auch noch sage:„Liebes Wunder, ich komme, wenn ich alles wieder aufgeräumt habe.“ Weh mir! Wir werden sehen. Da ich noch immer jede Menge Schlaf brauche, ist das Wunder momentan ohnehin nicht ganz so oft bei mir am Morgen. Also: Ich gehe es an!

P.S.: Auch Maria von wiederstandistzweckmäßig beschäftigt sich mit diesem Buch und geht die Übungen Woche für Woche durch.

 

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Achtsam durch den Tag, Reflektion der ersten Woche

Grundlage für meine Achtsamkeitspraixis ist das Buch »Achtsam durch den Tag« von Jan Chozen Bays. Was bisher geschah könnt Ihr hier nachlesen:

Die linke Hand

Achtsam durch den Tag. Die rechte Hand will Chefin bleiben

Nun habe ich als eine Woche lang immer mal wieder mein nicht dominante linke Hand benutzt. Mit jedem Tag habe ich häufiger daran gedacht. Manches war mir lästig (zähne putzen an sich finde ich schon langweilig und übertrieben langwierig, aber mit Links … oha!), anderes hat Spaß gemacht (Brote mit links zu schmieren, ich musste immer über mich selbst lachen). Erstaunlich: Ich bemerke schon jetzt, nach diesen 7 Tagen, erste Verbesserungen in der Geschicklichkeit. Das ist doch der Hammer! Fazit: ich baue das auch zukünftig in meinen Alltag ein.

 

P.S.: Auch wiederstandistzweckmäßig beschäftigt sich mit diesem Buch und geht die Übungen Woche für Woche durch.