3 x dankbar, 18.03.2017

  • Erst um 2 im Bett und trotzdem gut geschlafen, das kenne ich gar nicht mehr von mir
  • Mit dem Kleinen Wunder ein „Rezept“ aus dem Kindergarten nachgekocht. Sie war sehr stolz, mich anleiten zu können, weil ich das „Rezept“ für in Spaghetti gesteckte Würstchenstücke nicht kannte. :`)
  • Im Wohnzimmer getanzt. Mit meiner neuen Platte (Vinyl!!!) noch mal in die guten Gefühle von gestern eingetaucht. „Brenn, brenn meine kleine Flamme“

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Bunter Frühlingssalat mit Ziegenkäse, rosa Pfeffer und geröstetem Olivenöl-Toast

Passend zum frühlingshaften Wetter gab’s heute Salat bei mir. Mit folgenden gesunden Zutaten:

  • Feldsalat, gut gewaschen – ich hasse es, auf Sandkörner zu beißen! 😉
  • Rucola, gut gewaschen
  • Postelein*, gut gewaschen – man kann ihn auch einfach weglassen, wenn man keinen bekommt.
  • Champignons, fein geschnitten
  • 1 Möhre, geraspelt
  • rote Paprika, in kleine Streifen geschnitten
  • Schlangengurke, in kleine Stücke geschnitten
  • Cherrytomaten, geviertelt
  • Ziegenkäse ich hatte heute welchen aus Portugal, den mir mein Bruder geschickt hat. Sehr lecker und passend ist aber auch Ziegenfrischkäse aus dem Bioladen oder frisch vom Bauernmarkt (gibt es momentan aber noch nicht, die Ziegen machen noch Milchpause und danach brauchen sie ihre Milch erstmal für ihre Zicklein)
  • rosa Pefferkörner
  • mehrere Scheiben Toastbrot (am Besten Vollkorn)
  • Olivenöl

Und für das Dressing:

  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 TL Senf
  • 1/2 TL Honig
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 EL Leinöl**
  • etwas Sahne (als Emulgator, die Sahne verbindet die öligen Komponenten mit den anderen Zutaten. Kann man aber auch weglassen. Dann vor jeder Entnahme von Dressing gut rühren)
  1. Die Salatzutaten – bis auf das Toastbrot und das Olivenöl – einfach zusammen mixen. Die Mengen einfach nach Geschmack selbst zusammen stellen. Das Dressing reicht für eine mittlere Schüssel = ca. für eine Person.
  2. Ebenso das Dressing zusammen rühren.
  3. Das Toastbrot in kleine Würfel schneiden (1,5 x 1,5 cm oder so ähnlich) und
  4. in gutem Olivenöl sanft anbraten. Das Öl darf nicht so heiß werden, dass es raucht – denn dann ist es u.a. Krebserregend. Wenn die Brotstücke leicht gebräunt sind, wenden und dann
  5. Auf die Salatportion Dressing geben und alles verrühren.
  6. Erst danach einige der Brotstücke über die Portion geben.

 

*Postelein bekommst Du auf dem Biomarkt und manchmal auch in guten Bioläden. Ich habe ihn im Winter häufiger in meiner Bio-Gemüsekiste, die ich mir liefern lasse. Da er viele Omega-3-Fettsäuren enthält und als entzündungshemmend gilt, finde ich ihn als Nahrungsmittel besonders für Menschen mit chronischen Entzündungen interessant.

**Leinöl enthält richtig viel Omega-3-Fettsäure α-Linolensäure. Da diese eine entzündungshemmende Wirkung hat ist das Leinöl für mich eine wohlschmeckende Medizin. Ich nehme regelmäßig immer mal einen Löffel pur. Übrigens gibt es auch Studien, die nahelegen, dass es Ängste und Depressionen lindern kann. Sehr wichtig ist es, dass ihr das Öl konsequent im Kühlschrank aufbewahrt, sonst verdirbt es sehr schnell und wird nicht nur bitter, sondern auch ungesund.

Nudelauflauf mit Shitake, Lauch und Fenchel

  • Nudeln
  • ca. 10 Shitake Pilze
  • 1 handvoll Sonnenblumenkerne
  • 1 Stange Lauch
  • ein kleiner Fenchel
  • ca. 200 ml Sahne
  • 4–5 getrocknete Tomaten
  • geriebener Käse nach Geschmack
  • Sesamöl oder ein zum Braten anderes geeignetes Öl
  • Kräutersalz, Pfeffer
  • Senfkörner
  • Schwarzkümmel und Kümmel
  • mildes Paprikapulver
  1. Pilze im Sesamöl andünsten
  2. Sonnenblumenkerne dazugeben und mit rösten (Achtung, die brennen schnell an!)
  3. Parallel dazu, den klein geschnittenen Porree und Fenchel mit etwas gesalzenem Wasser im Topf dünsten
  4. Nudeln kochen
  5. Die durchgegarten Nudeln abgießen und in eine gefettete Auflaufform geben
  6. Pilz-Sonnenblumenkern-Mischung dazu geben
  7. Kleingeschnittene getrocknete Tomaten dazu tun
  8. Porree und Fenchel dazu
  9. Mit Salz, Pfeffer, Kümmel, Schwarzkümmel, Paprikapulver und Senfkörnern würzen
  10. Dann die Sahne drüber gießen und alle kräftig vermischen
  11. Zum Schluss den Käse drüber streuseln. Besonders gut schmeckt es, wenn man etwas von dem Käse auch unter die Gemüse-Nudel-Masse rührt
  12. Im Ofen ohne Deckel backen bis der Käse oben etwas knusprig ist

 

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Spitzkohl-Blätterteig-Pizza

 

Gestern hatte ich noch einen Spitzkohl und ich wollte eine Packung Tiefkühl-Blätterteig loswerden, weil ich meinen Kühlschrank mit Gefrierfach endlich mal abtauen will. Also habe ich etwas leckeres kreiert:

  • 1 Packung TK-Blätterteig
  • 1 kleiner Spitzkohl
  • etwas Lauch
  • 1 Frühlingszwiebel
  • etwas Frischkäse
  • 1 Ei
  • Schnittlauch
  • Bratöl
  • Pfeffer, Salz, Kümmel und Schwarzkümmel
  1. Den Blätterteig 15 Minuten vor dem Verarbeiten aus dem Kühlschrank nehmen
  2. Spitzkohl in feine Streifen schneiden –-> ab in die heiße Pfanne mit Bratöl
  3. Porree und Frühnlingszwiebel in feine Ringe schneiden –-> ab in die Pfanne zum Spitzkohl
  4. alles glasig anbraten, dann mit Wasser ablöschen und gar kochen
  5. Frischkäse, Ei, Schnittlauch und die Gewürze unterrühren
  6. Den Blätterteig an den Rändern etwas einrollen, so dass ein Rand entsteht
  7. Die Gemüse-Masse auf dem Blätterteig verteilen
  8. Kleingeschnittene rote Paprika und Cherry-Tomaten darauf verteilen
  9. Im Ofen ca. 20 Minuten backen (ich habe einen alten Gasofen, der sich nicht regulieren lässt und wo die Hitze nur von unten kommt, daher kann ich keine genauen Zeiten angeben)

Reicht für zwei Personen. Reste lassen sich am nächsten Tag nochmal im Ofen aufwärmen oder schmecken auch kalt köstlich!

3 x dankbar, 05.03.2017

  • Mit dem Kleinen Wunder und ihrem Papa zusammen „Prinzessin auf der Erbse“ nachgespielt. Gleich 3 x. 😀
  • Super leckeren Apfelstrudel gebacken
  • Mein Auge tut nicht mehr weh seit gestern, juhuuu! Jetzt können die Nerven sich an die Reparaturarbeiten machen und dann kann ich bald hoffentlich wieder besser sehen

Rote Tage ohne Gedöns – plastikfreie Mens

So. Nun endlich mal ein kleiner Anfang in Sachen bloggen über Plastik(vermeidung).

Ich war schon immer ein „Öko“, als ich 18 war, wurde ich von manchen Leuten als Ökopunk bezeichnet 😀 – ich fand das ziemlich schmeichelhaft, auch wenn es nicht unbedingt so gemeint war. ;). Also war ich ziemlich eindeutig schon früh verhältnismäßig bewusst unterwegs was den Schutz unserer Mitwelt betrifft – aber es gibt Dinge für die hatte ich lange kein Bewusstsein.

2015 hab ich dann den Film Plastic Planet geguckt – und er hat mein Leben nachhaltig verändert. Ich kann Euch diesen Film nur ans Herz legen, aber richtet Euch drauf ein, dass Ihr danach Euer Verhalten verändern werdet. So war es jedenfalls bei mir. Ich vermeide seitdem Plastik wo es nur geht.

Angefangen habe ich mit der Monatshygiene – das hab ich allerdings schon vor dem Film gemacht – eher aus meiner feministischen Bildung heraus als aus Umweltschutzgründen.

Ich verwende keine Tampons: sie sind teuer, jedes einzelne steckt in einer Plastikhülle, sie bergen das Risiko ein Toxic Shock Syndrom zu erleiden und: sie stecken voller Chemie und trocknen unsere kostbare Vaginalschleimhaut aus. Das will doch eigentlich keine. Deshalb verwende ich schon seit vielen Jahren Mensschwämmchen. Manche eine braucht vielleicht etwas Eingewöhnungszeit weil es ungewohnt ist, mit dem eigenen Blut und Schleim so sehr in Kontakt zu kommen, für mich ist es einfach nur normal. Ist ja mein Blut, so what? Ich bin mir sicher, dass der entspannte Umgang mit der Menstruation langfristig auch zu einem besseren Körpergefühl beiträgt.

Da ich nicht so stark blute, ist das auch unterwegs kein Problem, in der Regel hält das Schwämmchen das Blut lange genug zurück. Ich hörte aber auch schon von Frauen, die zur Not in einer öffentlichen Toilette einfach drauf pinkeln und auf diese Art ausspülen, Urin ist ja steril.

Als Backup und für die Tage an denen ich weniger blute habe ich waschbare Slipeinlagen und Binden aus Baumwolle. Das funktioniert sehr gut und es wäre sicher interessant auszurechnen wieviel Müll ich über die Jahre bereits vermieden habe. Monat für Monat! Und Geld gespart habe ich auch eine Menge.

Wer das Mensschwämmchen nicht mag, kann auch eine Menstruationstasse/ Diva Cup / Moon Cup verwenden. Dazu kann ich nichts weiter sagen, da ich es selbst noch nicht ausprobiert habe, eine Freundin schwört darauf.

P.S.: Im Titel hatte ich erst „Plastikfreie Damenhygiene“ stehen. *lach* Was für ein Quatsch, wie konnte ich das nur so daher tippen? Was für ein beklopptes Wort!

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Gebackene Süßkartoffel mit Schmaus

… so nenn ich das Rezept einfach mal. Und nehme es mir raus, keine Mengenangaben zu machen. Ich koche immer nach Gefühl und Ihr kriegt das bestimmt auch hin.

Man nehme:

  • pro Person ca 1 Süßkartoffel (je nach Größe – der Kartoffel und der Person 😀 )
  • Paprika
  • Fenchel
  • Salat
  • Sprossen
  • Quark
  • Joghurt
  • Pfeffer
  • Salz
  • Kräutersalz
  • Cumin
  • Schwarzkümmel
  • gutes Bratöl

 

So geht’s:

  1. Die Süßkartoffel waschen und in eine gefettete Auflaufform geben, Deckel drauf und ab in den Ofen.
  2. Kurz vor Ende der Garzeit grob geschnittene Paprika und Fenchel dazu geben, mit Öl begießen, salzen, pfeffern und mit Schwarzkümmel bestreuen.
  3. Zwischendurch Quark mit Joghurt mischen, mit Kräutersalz, buntem Pfeffer, Cumin (Kreuzkümmel) und mildem Paprikapulver (reichlich) würzen.
  4. Zum Servieren die Kartoffel oben aufschneiden mit der Quark-Joghurt-Mischung füllen, Sprossen oben drauf streuen und das gedünstete Gemüse drum herum drapieren.
  5. Dazu passt ein Feldsalat mit Honig-Senf-Dressing.

3 x dankbar, 28.02.2017

  • Mein leckeres, gesundes Frühstück – ich freue mich schon auf das morgige 🙂
  • Vertrag für die Betreuung im Kinderhort ist unter Dach und Fach, eine Sorge weniger
  • Die Putzhilfe (mein Luxus!) war nach vier Wochen mal wieder hier und ich genieße die Sauberkeit, die ich selbst selten hinkriege

Saftiger Orangenkuchen mit Schokostückchen #vegan #zuckerfrei #backen #Genuß

Vom Kortison beflügelt und mit Heißhunger auf Süßes ausgestattet, hab ich mich in die Küche gestellt und mir einen zuckerfreien Kuchen gebacken. Seeehr lecker! Und viel zu viel für mich. Ich klingel Miorgen bei meinen Nachbarn und bringe Ihnen was.

Vorab: Wer mag kann alle Zutaten durch vegane Varianten ersetzen. Also Butter durch die gleiche Menge Öl, Eier durch Sojamehl (1 Ei = 1 EL Sojamehl + 1 EL Wasser), Sahne durch Sojasahne und die Schokolade als vegane Variante kaufen (gibt’s alles in gut sortierten Bio- oder Veganläden).

  • 125 g Butter, weiche
  • 3  Ei(er) – oder eines oder mehrere der Eier je mit einem EL Sojamehlt + 1 EL Wasser ersetzen (die Hühner müssen heutzutage unglaublich viel mehr Eier legen als es natürlicherweise der Fall wäre, deshalb behandle ich Eier als kostbare Nahrung)
  • 200 g  Zucker – oder gesünder: Xylit (gleiche Menge)
    etwas gemahlene Vanille
  • 1 EL, gestr. Backpulver
  • 1 Tasse Orangensaft, 100 % Fruchtgehalt – am Besten frisch gepresst!
  • 250 g  Weizenmehl (kann auch Vollkorn sein, oder Du mischst es)
  • 200 ml Schlagsahne
  • abgeriebene Schale zweier Bio-Orangen
  • Eine Tafel Zartbitterschokolade in grobe Stückchen gebrochen
  1. Die Butter mit (Eiern), Zucker/Xylit und Vanilleschaumig schlagen.
  2. Mehl, evtl Sojamehl und Wasser als Ei-Ersatz, Backpulver und Orangensaft nach und nach unterrühren.
  3. Die Sahne unterrrühren.
  4. Orangenschale und Schikolade unterheben.
  5. Den Teig in eine Gugelhupfform geben und bei 180 Grad ca. 45 Minuten backen.

Wer mag kann den Kuchen nach dem Abkühlen auch noch mit einer Glasur aus Puderzucker und Orangensaft bestreichen.