Über

Hier geht’s um mich und die Suche nach Befreiung. Mein Leben mit Agoraphobie, Multiple Sklerose und der Schönheit der Welt Ich werde über das Schreiben, was in meinem Leben wichtig ist. Ich werde über Erziehung Begleitung schreiben. Über meine Gedanken zum Gender Marketing vielleicht. Über Feminismus auch. Darüber, warum ich keine Medikamente nehme, über die Konflikte, die das mit sich bringt. Die Zweifel. Über die Angst die die Diagnose Multiple Sklerose auslöst. Über Dankbarkeit. Ich werde über Angst schreiben. Sie ist zentraler Bestandteil meines Lebens, auch wenn ich das oft nicht bemerke.

Ich werde ganz sicher auch über Herzryhmusstörungen schreiben, über Einsamkeit und über Sehnsucht und Rebellion oder der Sehnsucht nach Rebellion. Ich werde Worte finden für Liebe, für Freude und dafür, wie es ist mit einem Süchtigen zusammen zu sein oder ihn nicht loslassen zu können. Es wird um Kreativität gehen und um Unordnung. Es wird meine Geschichte. Warum? Weil ich das Gefühl vermisse gesehen zu werden – wie auch, wenn ich mich nicht zeige? Weil ich lernen möchte, dass ich so, wie ich bin auch nur ein Mensch bin. Weil ich aufhören möchte all das zu verstecken. Diese explosive Mischung meines Selbsts. Und sollte das jemals jemand lesen, werde ich mich sehr sehr sehr stark über Rückmeldungen und Kommentare freuen.